Neophyten - Invasive Pflanzenarten
Insbesondere der japanische Staudenknöterich landet seit einigen Jahren immer wieder negativ in den Schlagzeilen.
Viele Menschen kennen ihn aus dem Garten oder vom Wegesrand. Besonders problematisch ist seine schnelle Vermehrung: er wächst bis zu 40 cm am Tag und wird er abgemäht, ist er nach einigen Tagen wieder zurück. Gerade durch das Mähen oder Mulchen werden seine Rhizome weiter verteilt - was vor kurzem noch ein einzelnes Nest war, breitet sich so rasant zu einem flächendeckenden Pflanzenmeer aus, das sich kaum eindämmen lässt.
Auch das Abdecken zeigt leider wenig Wirkung: die Pflanze sucht sich ihren Weg zum Licht.
Aggressive Methoden wie der Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln sind vielerorts verboten und das sollte auch so bleiben, denn Chemikalien wie Glyphosat schädigen nicht nur den Knöterich, sondern auch umliegende Pflanzen, den Boden und die Tiere.
Aber warum ist der japanische Staudenknöterich überhaupt so problematisch?
Aus dem Informationsblatt Knöterich vom NABU:
"Die Pflanze ist so konkurrenzstark, dass sie alle heimischen Pflanzen verdrängt. In süddeutschen Wäldern verhindert sie bereits großflächig Neuwuchs von Bäumen.
Geben sie den Knöterich nicht auf den Kompost oder in die Biotonne. Entsorgen sie ihn über die Restmülltonne oder Verbrennen sie ihn.
Es entstehen durch die Pflanze in den letzten Jahren immer mehr Probleme mit der Ver- kehrssicherheit im Straßenbereich, an Brücken und Bahndämmen. Das Wurzelwerk festigt nicht den Boden, sondern fördert Erosion und das besonders an Wasserläufen."
Effektive Bekämpfung des japanischen Staudenknöterichs im Main Kinzig Kreis
Seit einigen Jahren ist eine besondere Maschine gegen den Knöterich im Einsatz, die auch wir zur effektiven Bekämpfung nutzen: Electro lance - eine Stromlanze.
Das Electro lance System ist auf elektrophysikalische Technik aufgebaut. Das Gerät erzeugt per Knopfdruck einen sehr hohen Stromimpuls, dadurch werden unerwünschte Pflanzen gezielt eliminiert. Das Power-Modul liefert die hierfür nötige hohe Stromspannung, dieser Strom fließt über die Handlanze in die Pflanze und dann in den Untergrund. Die Energie verkocht das Wasser im Inneren der Pflanze und zerstört somit die Pflanzenstruktur.
Dadurch werden die Zellen irreversibel geschädigt und sterben ab.
Besonderheiten
- Umweltfreundlich: Ohne chemische Zusätze oder Rückstände und für den Einsatz geeignet, wo Herbizide verboten oder eingeschränkt sind.
- Punktgenau: Keine Beeinträchtigung der umliegenden Pflanzen oder des Bodens
- Schnell und endgültig: Das Wildkraut wird unmittelbar bis zur Wurzel abgetötet, dadurch ist nach 1- 3 Anwendungen (je nach Größe und Art der Pflanze) keine Wiederholung mehr nötig
Die Arbeit mit der Stromlanze ist aktuell die beste Option zur Bekämpfung von invasiven Pflanzenarten wie dem japanischen Staudenknöterich, Riesen-Bärenklau, Herbstzeitlose, Kermesbeere und anderen unerwünschten Arten.
Fragen Sie jetzt einen unverbindlichen Besichtigungstermin für ein individuelles Angebot an.
Für die Arbeiten mit der Stromlanze decken wir neben dem direkten Einzugsgebiet Bad Orb, Main Kinzig Kreis und Spessart auch den gesamten hessischen und oberbayrischen Raum ab. Weitere Anfahrten sind in Absprache möglich.
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📆 Terminvereinbarung unter 0171 207 9700 oder [email protected].